Montage



Schlägerbau

Anders als industriegefertigte Schläger werden unsere Komponenten einer sorgfältigen, zeitintensiven Vorauswahl unterzogen. Die Schlägerköpfe, Schäfte, Griffe werden vorab sortiert, gemessen, gewogen und angeglichen, um geringst mögliche Toleranzen zu erzielen. Wir arbeiten mit Spezialwerkzeugen und modernen Messgeräten, denn nur so ist es möglich, einen homogenen Schlägersatz anzufertigen.


Frequency Matched

Alle Eisensätze werden nach der „Frequency Matched“- Methode gebaut.

Bei der „Frequency Matched“- Methode werden die Schwingungen eines Schaftes pro Minute gemessen. Dadurch können die Schläger eines Satzes vom weichsten bis zum härtesten, d.h. vom längsten bis zum kürzesten Schläger kontinuierlich aufeinander abgestimmt werden.

Aufeinander abgestimmte Schläger spielen sich deutlich gleichmäßiger bezüglich Weite und auch Präzision.

Wunschgemäß werden alle Schläger „SPINEd“- und „FLOed“- orientiert zusammengebaut.


SPINE

Der „SPINE“ (sog. dominierende Ebene beim Biegen eines Schaftes – hilft, den sog. neutralen Biegepunkt zu bestimmen) entsteht produktionsbedingt bei jedem Schaft durch unterschiedliche Wandstärken, ungleichmäßige Graphitfasermatrizen und Aushärtungsprozesse bei der Herstellung. Dies betrifft sowohl preisgünstige als auch sehr teure Schäfte. Das dadurch entstehende asymetrische Biegeverhalten hat mitunter großen Einfluß auf den sog. Flex (Schafthärte). Abweichungen von bis zu zwei kompletten Flexstufen (Senior – Stiff) bei Schäften mit gleichen Angaben der Hersteller sind somit keine Seltenheit.


FLO

Zusätzlich ist es wichtig, die „FLO“ (Flat-Line-Oscillating, d.h. gleichmäßiges Schwingen auf einer Ebene in Zielrichtung) zu bestimmen.
Die korrekte „FLO“ Position führt dazu, dass die beim Biegen aufgenommene Energie des Schaftes wieder richtungstreu zum Ziel abgegeben wird.
Dadurch resultiert eine deutliche Steigerung der „On-Center“ Treffer. Die Loft-/Lie- Winkel der Schläger werden angepasst und aufeinander abgestimmt.

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